St. Antonius Eichwalde & St. Elisabeth Königs Wusterhausen

 

Kirchenglocke - ein geweihtes Musikinstrument

GLOCKENERNEUERUNG in St. Antonius

Unsere drei Kirchenglocken mit den Namen ANTONIUS / MARIA und JOSEF und den Tönen g / h / d sowie einem Gewicht von 750 kg / 350 kg / 200 kg haben schlichtweg ein Alter erreicht, dass für 90 jährige Eisenhartgussglocken bedeutet, es besteht die Gefahr, dass sie stillgelegt werden müssen.

Glocke in Gethsemani, Foto S. Kroll
Glocke in Gethsemani, Foto S. Kroll

Entscheidender Grund hierfür sind die `Kronen`. Eine Krone ist der Teil, der zur Befestigung an einem Holz- oder Eisenjoch dient. An unseren Eisengussglocken sind diese Kronen aber nicht angegossen sondern angeschraubt. Und hier liegt das eigentliche Problem. Da Eisen von innen heraus rostet ist nicht zu sehen, wann das „Durchrosten“ erreicht ist mit dem fatalen Ergebnis, dass dann die Glocken herabstürzen. Anders bei Bronzeglocken, wo die Krone angegossen wird, also die Krone zur Glocke gehört so wie es bei unseren ersten Glocken der Fall war. Leider mussten diese Glocken für den I. Weltkrieg herhalten. Da aber durch die Zerstörungen im Krieg und auch für die Neubauten der Nachkriegszeit eine erhebliche Nachfrage bestand ging man überwiegend vom Bronze- zum Eisenguss über und nicht selten eben auch zum Anschrauben der Krone. Aber Freude: die neuen Glocken werden wieder aus Bronzeguss und die Kronen auch wieder angegossen sein: also Glocke aus einem GUSS.  

Und noch ein Unterschied ist zu benennen: die Aufhängung. Die Eisenhartgussglocken sind an geraden Stahljochen in einem Stahlglockenstuhl aufgehängt. Stattdessen werden die Bronzeglocken an Holzjochen in einem Holzglockenstuhl eingebaut, was für uns bedeutet, auch der Glockenstuhl muss umgebaut werden. Kleine Anmerkung: Also nicht das Bestreben, dem Glockenprojekt von KW nacheifern zu müssen war Grundlage für diese Entscheidung, sondern schlichtweg die bestehende Gefahr in Verzug.  

Und warum beginnen wir sofort? Das hat mit dem unerwartet großzügigen finanziellen Angebot des EBO zu tun.  Das EBO will sich – im Gegensatz zu den sonst üblichen 30% - nun mit 50 bis 60 % an den zu erwartenden Kosten von etwa 100.000 € beteiligen. Das bedeutet für uns, wir müssen etwa 40 bis 45.000,00 € selbst aufbringen. Die Zahl macht deutlich, ohne großes Spendenaufkommen ist dieses Projekt kaum zu stemmen. Zwar werden wir uns bemühen, viele externe Spendengeber zu finden, trotzdem bleiben wir als Gemeinde im Spenden-Boot. Und darum rufen wir mit unserer monatlichen Türkollekte zur Spendenaktion „Glockenerneuerung“ auf.  Ebenso können Unterstützungen in den Antonius-Spendenkasten hinten in der Kirche eingeworfen werden. Natürlich sind auch jederzeit Überweisungen willkommen oder eine Barübergabe im Pfarrbüro. Selbstverständlich wird bei Bedarf eine Spendenquittung ausgestellt.  

Und wer zum Bau und zur Geschichte von Glocken allgemein mehr erfahren möchte, sei hingewiesen auf 

http://www.kirchenglocken.de/Kirchenglocken_de/Willkommen/Glockenkunde/Der_Glockenguss/der_glockenguss.html

 

E-Mail

 

Pfarramt@antonius-elisabeth.de

Bankverbindung

Pfarrei St. Antonius
IBAN: DE86 1605 0000 3664 0206 50
BIC: WELADED1PMB
Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam

Sylvia Kroll

stellv. KV-Vorsitzende